Die nächste Langschleppenprüfung ist für Oktober 2017 geplant!



Langschleppenprüfung April 2017


v. l.: Fabian Becker, Holm Pfeiffer, Dirk Hill, Leonie Muskat, Dr. Ulrich Muskat, Thomas Müller, Bianca Schäfer, Hans Oskar Lemke, Barbara Beck,. Alexander Eckhardt, Christoph Wenzel und Sonja Unzeitig


 

Am Sonntag, den 9. April, fand im Revier Berghausen eine Langschleppenprüfung statt.

6 von 8 gemeldeten Gespannen konnten die 800m Haarwildschleppen mit Bravour meistern.

 

Vielen Dank an das Richterteam: Hans Oskar Lemke, Thomas Müller, Barbara Beck und Notrichter Werner Clausius


Es haben bestanden:

 

DK, Joshi von der Wacholderheide

Führer: Holm Pfeiffer

 

Labr.R., Annafrida vom Roten Weg

Führer: Alexander Eckhardt

 

GM, Tiro vom Ahler Esch

Führerin: Barbara Beck

 

Labr.R., Morris vom Verstal

Führerin: Bianca Schäfer

 

ESS, Amadeo il Leone

Führerin: Leonie Muskat

 

DD, Harras vom Jura-Grund

Führerin: Sonja Unzeitig

 

Prüfungsordnung


Langschleppenprüfungen können bis einschließlich 1. Mai und dann wieder ab 1. September durchgeführt werden, jedoch dürfen keine Schleppen auf Schnee und/oder Schneeflecken gelegt werden.

Zugelassen sind alle Jagdhunde. Die Identität jedes Hundes ist zu überprüfen. Außerdem ist der Nachweis über die Einhaltung der jeweils gültigen amtstierärztlichen Bestimmungen zu führen.

 

Kein Hundeführer darf mehr als zwei Hunde auf einer Prüfung führen.

 

Läufige Hündinnen können zugelassen werden. Sie müssen vor Prüfungsbeginn beim Prüfungsleiter gemeldet werden. Sie sind getrennt zu halten und am Schluss zu prüfen.


Tragende Hündinnen ab der 5. Trächtigkeitswoche sowie säugende Hündinnen werden zur Prüfung nicht zugelassen.

 

Nachdem die Zulassungsvoraussetzungen festgestellt sind, muss die Reihenfolge im Beisein aller drei Verbandsrichter ausgelost werden. Verbot der Richtertätigkeit bei Befangenheit. Ein Prüfungsleiter muss als Verbandsrichter für die zu prüfende Fachgruppe (Wald oder Spur) benannt sein. Der Prüfungsleiter kann bei dieser Prüfung als Verbandsrichter tätig werden. Die Prüfungsleitung kann die Reihenfolge im Einvernehmen mit den Teilnehmern ändern.

 

Die Prüfungen müssen in der Reihenfolge 800m, 1200m und 1500m abgelegt werden, jedoch nicht mehr als eine Prüfung pro Prüfungstag. Zwischen zwei Prüfungen müssen sechs Monate Abstand gegeben sein. Gleichwertige Prüfungen anderer Rassehundezuchtvereine werden anerkannt.

 

Der Mindestabstand zur nächsten Schleppe sollte 50m betragen.

Als Schleppwild wird Haarnutzwild (Hase oder Wildkaninchen) verwendet. Das Schleppwild ist vom jeweiligen Führer zur Prüfung mitzubringen. Es ist dem Führer überlassen, ob er mit einem oder zwei Stück Haarwild der gleichen Art die Schleppe legen lassen will. Das zur Schleppe benutzte Haarwild muss frisch und sauber und darf nicht unansehnlich sein.

Die Schleppen sollen möglichst in offenem, bewachsenen Gelände gelegt werden und dürfen auch kleinere Bogen und/oder Winkel im Verlauf aufweisen. Der Hundeführer darf den Hund höchstens zweimal ansetzen.

Die Prüfung ist bestanden, wenn der Hund innerhalb von 30 Minuten mit dem ausgelegten Schleppwild wieder am Anschuss ist.

Eine Ersatzschleppe wird nur dann gewährt, wenn der Hund durch äußere, von einem nicht im Jagdbetrieb üblichen Ereignis daran gehindert wird, seine Aufgabe zu erfüllen. Verleitfährten oder Wildberührung z.B. begründen keine Ersatzschleppe.